Physik

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Wer die absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit für unumstößlich hält, darf nicht vergessen, dass es nur eine Annahme ist. Sie dient als Basis für die moderne Physik. Jetzt stoßen wir aber auf Beobachtungen, die sich in das bisherige theoretische Gebäude nicht ohne weiteres einpassen lassen. Wir erfinden so etwas wie dunkle Materie, um an dem Dogma der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit festhalten zu können.

Solche Beobachtungen sollten aber die Bereitschaft wecken, versuchsweise gedanklich andere Wege zu gehen, die auf dieses Dogma verzichten können.

Alle Beobachtungen die wir innerhalb des Global Positioning System (GPS) machen können werden durch die Lorentztransformationen und die Allgemeine Relativitätstheorie vollständig beschrieben.

Hier kommt es zu einer tatsächlichen Zeitdilatation. Die westwärts bewegte Uhr geht aber auch tatsächlich schneller. Und es kommt zu einer tatsächlichen Längenkontraktion. Ein rotierender Ring schrumpft. Es entsteht eine Lücke in seiner Peripherie. Von ihm aus wird der ruhende Meter auch als länger gemessen.

Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant zum Ruhesystem und nicht nicht in beiden Richtungen zu einem dazu bewegten Beobachter. Auf das Ruhesystem wir das Bewegungsprinzip an gewendet.

Die spezielle Relativitätstheorie ist nur gültig für die geradlinige Bewegung, weil man hier keine Messung machen kann, die die Gleichheit aller Inertialsysteme widerlegen könnte, so wie bei der Rotation. Warum sollen dann die Schlussfolgerungen aus der Theorie trotzdem für alle Bereiche gelten?

Die Lösung des Problems ist keine mathematische. Wir brauchen keine neuen Formeln sondern die Formeln werden nur auf andere Füße gestellt.

Die Periheldrehung und der Schiff-Effekt werden durch die allgemeine Relativitätstheorie schon beschrieben. Wenn wir das Bewegungsprinzip auf das Gravitationsfeld zulassen, dann könnten damit aber auch die Fly-by-Anomalie und die zu schnell rotierenden Galaxien erklärt werden.

Dazu habe ich ein Buch geschrieben: Die Relativität des Beobachters
Als e-book erschienen: ISBN 978-3-7394-2930-4

 

© Karl-Herbert Darmer - Urheberrechtlich geschützt